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Aufnahme/Wirkungsdauer

Sowohl Haschisch als auch Marihuana werden mit Tabak vermischt und als Joint geraucht (gekifft, kiffen) oder mit anderen Nahrungsmitteln, wie z.B. Plätzchen eingebacken und gegessen (Spacekekse).

Beim Rauchen von Cannabis tritt die Wirkung in wenigen Minuten ein und hält ca. 2 bis 3 Stunden an. Beim oralen Verzehr dagegen kann die Wirkung erst nach einer halben bis zu zwei Stunden eintreten. Je nach Füllzustand des Magens dauert der Rausch bis zu 5 Stunden an. Eine Überdosierung ist beim oralen Verzehr wegen der schlechten Steuerbarkeit des Rauschzustandes wahrscheinlicher.


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Rausch

Cannabis wird vorwiegend zur Entspannung genutzt. Es regt den Appetit an und verstärkt die vorherrschende Gefühlslage. Neben großer Gelassenheit, kann die Stimmung auch in grundlose Heiterkeit umschlagen. Mehrere Gefühle wie zum Beispiel Angst, Scham und Freude können gleichzeitig bestehen.

Die bildliche Vorstellungskraft wird verstärkt, ebenfalls die Empfindung von Schall. Viele Konsumenten berichten über eine bessere Einfühlsamkeit in Musik und Musiktexte, verbunden mit dem Hören von subtileren Klangwechseln.

Das Zeiterleben wird verändert (meist Verlangsamung) und das logische Denken ist gestört. So kann zum Beispiel der Beginn einer Unterhaltung vergessen werden. Auch konzentriertes Lesen oder übliche Gesellschaftsspiele fallen schwer.

Seltener sind auffällige Halluzinationen, die nur bei sehr starken Sorten oder hoher Dosierung auftreten.
Die Wirkung ähnelt dann klassischen Halluzinogenen wie LSD oder Psilocybin, jedoch mit beeinträchtigenden körperlichen Missempfindungen.


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Abbau

THC wird in gut acht Stunden über den Darm, die Niere und oxidativ über die Leber abgebaut. Da THC schwer wasser- aber dafür sehr gut fettlöslich ist, lagern sich die nicht psychoaktiven Reststoffe im Fettgewebe des Körpers ein und sind noch längere Zeit nachweisbar.

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Nachweiszeit

Wird Cannabis einmalig eingenommen ist ein Nachweis bis zu 12 Tagen später möglich.

Nach höherem (oralem) oder regelmäßigem Gebrauch kann Cannabis auch bis zu 4 Wochen nachweisbar sein.

Durch Haaranalysen lassen sich Cannabismetabolyten bis zu 6 Monaten nachweisen. Benötigt werden dazu ca. 50g Haare aus einer Haarregion, die vor dem Abschneiden fixiert werden müssen, damit sie sich nicht untereinander verschieben. Je kürzer also die Haare umso kürzer die Nachweismöglichkeit.

Fehler beim Nachweis

Bei ehemaligen Cannabiskonsumenten kann ein rascher Abbau von Fettgewebe (beispielsweise durch Sport, Krankheit) einen während der Abstinenz gegenüber der Droge falsch positive Ergebnisse liefern.

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Körperliche Wirkungen / Risiken während des Rausches

Das psychische Abhängigkeitspotential ist mittelgradig. Am ehesten vergleichbar mit Alkohol.

Eine körperliche Abhängigkeit ist nicht bekannt.

Wahnhafte Störungen sind selten, können aber in seltenen Fällen einige Tage anhalten. Bei manchen Personen können durch Überdosierung oder Genuss einer sehr starken Sorte drogeninduzierte Psychosen ausgelöst werden.

Augenrötung ist eine fast sichere körperliche Wirkung, aber auch Herzrasen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Bewegungsunruhe und gesteigerte Hungergefühle können auftreten.
Meist erfolgt eine schlafanstoßende Müdigkeit, manche werden aber auch unruhig und rastlos.







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